Sulmtaler Hahn

Glücklich im Sulmtal

Kaiserhuhn für Feinschmecker

Alte Rasse neu verkostet: Hendln aus dem Sulmtal. Franzl und Sisi hätten ihre Freude denn seit ein paar Jahren wird bei uns im Sulmtal jenes historische Geflügel gezüchtet, das zum bevorzugten Hühnerschmaus  auf der kaiserlichen Tafel zählte. Sie wurden einst gekrönten Häuptern serviert. Und fielen dann dem Vergessen anheim und gewöhnlichem Gegacker zum Opfer. Nun wurde vor einigen Jahren in der hügeligen Idylle des Sulmtal Sausals die Renaissance des Edelgeflügels eingeleitet.


Das feste, aromatische Fleisch des langsam wachsenden Federviehs ist muskulös. Mit den Qualitätshendln aus dem Sulmtal verwandeln sich klassische Spezialitäten, wie etwa eine „aufg’setzte Henn’“, also ein langsam geschmortes Brathuhn auf Kartoffeln,  zu einem sonntäglichen Gaumenschmaus. Als  Backhendl zubereitet findet man es nur in ausgewählten Gasthäusern und Restaurants. Als kaiserliche Delikatesse mit exquisitem Geschmack entsprechen die Hühner natürlich der streng kontrollierten Bio - Qualität. Ein weiterer Leckerbissen dazu – fast vergessen und doch unvergleichlich köstlich – ist der Kapaun. Das Fleisch dieses verschnittenen Junghahns ist zart buttrig, mindestens vier Personen braucht es jedoch schon, um den stattlichen Vogel zu bewältigen. Mehrere dieser „Grätzer Kapaune“ wurden bei den Krönungsfeierlichkeiten von Kaiser Napoleon I. kredenzt, heute reicht ein kurzer Anruf zur Vorbestellung und ein genussvoller Ausflug ins steirische Sulmtal zum kulinarischen Fest!

Frische Sulmtaler Hühner auf Bestellung, zum Mitnehmen:
Es gibt das Original Sulmtaler Huhn -  Sulmtaler Kaiserhahn und Sulmtaler Henne bratfertig für die Küche!
Ihre Bestellungen richten Sie bitte an unseren Partnerbetrieb (bitte vorzeitig bestellen):
Strohmaier Gertrude, A-8444 St. Andrä im Sausal, Fantsch 17,  Tel.: 0664 4314686   mail: fantsch17@gmx.at    www.sulmtaler.at

 

Geschichte des Sulmtaler Hendls

Schon von jeher genoss das in der ehemaligen Unter- und Mittelsteiermark beheimatet „Steirerhuhn“ dank seiner Größe, besonderen Güte und seines ausgezeichneten Geschmacks einen wahrhaft köstlichen Ruf.

Erste diesbezügliche Erwähnungen gehen zurück bis ins 14. Jahrhundert. Zwischen dem 17. und dem 19. Jahrhundert krönte speziell der Kapaun als besondere Delikatesse Europas Festtafeln. Er durfte weder bei festlichen Anlässen am Wiener Kaiserhof noch bei den Krönungsfeierlichkeiten Kaiser Napoleons fehlen. Im Laufe der Jahrhunderte kreuzte sich das Steirerhuhn auf den heimischen Höfen zunehmend mit anderen Hühnerrassen. Erst Armin Arbeiter, Vizepräsident des 1. Steirischen Geflügelzuchtvereines, erkannte um 1900 die besondere Qualität des Steirerhuhns, das er fortan unter dem Namen „Sulmtaler“ als „Rassehuhn“ kultivierte und züchtete. Auf den großen Geflügelausstellungen in Wien, Budapest und Berlin fand die südsteirische Geflügelrasse aufgrund ihrer prächtigen Kondition, Schönheit und Leistungsfähigkeit höchste Anerkennung. Für die heimische Landwirtschaft wurde das Sulmtaler als Einnahme- und Versorgungsquelle zum wahren Segen.

Durch die Wirren der beiden Weltkriege und die damit verbundene Lebensmittelknappheit verschwand es jedoch beinahe gänzlich aus dem südsteirischen Lebensraum. Erst Ende der 80er Jahre besannen sich einige Züchter wieder der besonderen Qualität dieser Naturrasse. Gemeinsam mit den Universitäten in Laibach und Marburg begann die Sulmtaler Vermarktungsgesellschaft erfolgreich mit der Neuzüchtung und Wieder-Ansiedelung im Naturpark Südsteirisches Weinland.