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Sulmtaler - zubereitet von Johann Lafer

© Steiermark Tourismus-Johann Lafer

Sehen Sie hier die Zubereitung unseres SULMTALER HUHNS von Johann Lafer   

Am besten Gusto holen im Web - dann gleich ein Sulmtaler Huhn bestellen - und ihrem kulinarischen Künsten steht nichts mehr im Wege...

Frische Sulmtaler Hühner 
Es gibt das Original Sulmtaler Huhn: Sulmtaler Kaiserhahn und Sulmtaler Henne bratfertig für die Küche!
Ihre Bestellungen richten Sie bitte an unseren Partnerbetrieb (bitte vorzeitig bestellen):
Strohmaier Gertrude
Fantsch 17,  A-8444 St. Andrä im Sausal
Tel.: 0664 4314686
fantsch17@gmx.at 

Weitere Rezeptvorschläge und Informationen unter: http://www.sulmtaler.at/cms/de/homepage/kochtipps/hauptgerichte/ 

Sulmtaler ist nicht gleich Sulmtaler

Der feine Unterschied!
Manch einer wird sich über die „neue Prominenz“ des unter Feinschmeckern doch weithin bekannten Sulmtalers wundern.

Was jedoch vorzugsweise in gold-gelber Knusperpanier als „Sulmtaler Backhendl“ ein Muss auf den heimischen Speisekarten darstellt, ist nicht gleichzusetzen mit der von Armin Arbeiter kultivierten und unter dem Namen „Sulmtaler“ gezüchteten Geflügelrasse.

Ersteres repräsentiert, rassenunabhängig und in kommerziellen Geflügelanstalten gezüchtet – nomen est omen – als Backhendlspezialität sein regionales Aufzuchtsgebiet.

Zweiteres schwingt sich als „original Sulmtaler“ Rassehuhn und kulinarische Wiederentdeckung des Jahres in neue geschmackliche Sphären. Erkennbar ist der neue Genussbotschafter des Sulmtals auf freiem Feld am typischen Schopf und Wickelkamm; im Handel am Sulmtaler Gütesiegel und bei Tisch am unvergleichlichen Geschmack.

www.sulmtaler.at

Qualität und Züchtung

Das Sulmtaler ist ein wetterfestes Zwienutzhuhn, das dank reichem Ertrag aus Fleisch und Eiern gerade für kleinere Landwirtschaften in hügeliger Lage einen wertvollen „Hofstaat“ bildet. Experten bezeichnen es als frohwüchsig, temperamentvoll, legefreudig, robust und genügsam. In Sachen „Stallung und Auslauf, Gesellschaft und Zusatzfutter“ allerdings stellt es hohe Anforderungen. Diese zu erfüllen, ist für ein gutes Wachstum Voraussetzung.

Optisch zeichnen sich die Sulmtaler Hühner durch ihre kräftige Statur und ihr Markenzeichen; einen kleinen Schopf und einen Wickelkamm bei den Hennen aus. Hahn, Henne und Kapaun genießen ihr feines Leben am Hof beinahe sechs Mal so lang wie andere Hühner, nämlich ganze 24 bis 26 Wochen. Ein Garant für die ausgezeichnete Qualität, die sich in Geschmack wie Nährwert beweist.

Das edelste unter allen Hühnern definiert den Begriff „artgerechte Freilandhaltung“ neu. Die Vorgaben sind eindeutig: Das Sulmtaler lebt in kleinen Herden, so genannten „Hühnerpensionen“, in wetterfesten Holzstallungen, die vom Boden bis zur Decke genauen Richtlinien entsprechen.

Der Platz pro Huhn auf der Sitzstange ist ebenso genau berechnet wie die Größe des Familenverbands und der persönliche Freiraum. So lebt ein Hahn in der Regel mit zehn Hennen zusammen und der natürliche Auslauf  wird mit mindestens 10 Quadratmetern je Huhn bemessen. Als Allesfresser zeigen sie sich hingegen wenig heikel. Neben dem Verzehr von Kräutern und Klee bekämpfen sie im Freilauf Obstbaumschädlinge, reduzieren Schnecken und halten die Insektenplage im Zaum.

Bei Zusatzfütterung darf’s allerdings nur das Beste sein: biologisch; hochwertig; frei von Wachstumsbeschleunigern, Hormonen und Antibiotika. Die Einhaltung dieser Anforderungen und Zuchtrichtlinien wird von der Sulmtaler Vermarktungs GmbH genauestens und regelmäßig überprüft. Das Zertifikat „original Sulmtaler“ bürgt schließlich für die Herkunft und einzigartige Qualität der Edelhühner.

WWW.SULMTALER.AT

Die Geschichte

Schon von jeher genoss das in der ehemaligen Unter- und Mittelsteiermark beheimatet „Steirerhuhn“ dank seiner Größe, besonderen Güte und seines ausgezeichneten Geschmacks einen wahrhaft köstlichen Ruf. Erste diesbezügliche Erwähnungen gehen zurück bis ins 14. Jahrhundert. Zwischen dem 17. und dem 19. Jahrhundert krönte speziell der Kapaun als besondere Delikatesse Europas Festtafeln. Er durfte weder bei festlichen Anlässen am Wiener Kaiserhof noch bei den Krönungsfeierlichkeiten Kaiser Napoleons fehlen.

Im Laufe der Jahrhunderte kreuzte sich das Steirerhuhn auf den heimischen Höfen zunehmend mit anderen Hühnerrassen. Erst Armin Arbeiter, Vizepräsident des 1. Steirischen Geflügelzuchtvereines, erkannte um 1900 die besondere Qualität des Steirerhuhns, das er fortan unter dem Namen „Sulmtaler“ als „Rassehuhn“ kultivierte und züchtete. Auf den großen Geflügelausstellungen in Wien, Budapest und Berlin fand die südsteirische Geflügelrasse aufgrund ihrer prächtigen Kondition, Schönheit und Leistungsfähigkeit höchste Anerkennung. Für die heimische Landwirtschaft wurde das Sulmtaler als Einnahme- und Versorgungsquelle zum wahren Segen.

Durch die Wirren der beiden Weltkriege und die damit verbundene Lebensmittelknappheit verschwand es jedoch beinahe gänzlich aus dem südsteirischen Lebensraum. Erst Ende der 80er Jahre besannen sich einige Züchter wieder der besonderen Qualität dieser Naturrasse. Gemeinsam mit den Universitäten in Laibach und Marburg begann die Sulmtaler Vermarktungsgesellschaft erfolgreich mit der Neuzüchtung und Wieder-Ansiedelung im Naturpark Südsteirisches Weinland.

WWW.SULMTALER.AT